Bildung im antiken Griechenland – Wissenswertes

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Die Griechen liebten es zu lernen! Sie glaubten, dass Lernen eine der besten Möglichkeiten ist, seine Zeit zu verbringen. Sie betrachteten den Schulbesuch keineswegs als lästige Pflicht. Sie freuten sich auf die Chance, ihren Verstand zu verbessern.

In der sehr frühen Geschichte Griechenlands wurden nur wohlhabende Männer gebildet. Junge Burschen hatten in der Regel ihre eigenen Lehrer, die ihnen Rechnen, Schreiben und militärisches Training beibrachten. Was den Kindern beigebracht wurde, hing auch davon ab, wo sie in Griechenland lebten. Wuchs ein Junge zum Beispiel in Sparta auf, wurde seine gesamte Erziehung darauf verwendet, ihn auf das Militär vorzubereiten. In Athen, das weniger auf das Militär ausgerichtet war, lernten die Schüler mehrere Fächer.

Als die Jungen älter wurden, wurden sie auch in Musik, Literatur, Astronomie und Rhetorik unterrichtet. Als Griechenland demokratischer wurde, wurde Rhetorik zu einem wichtigen Unterrichtsfach für Kinder. Die Griechen glaubten, dass man in einer Demokratie gut reden können sollte! Sie lernten Rhetorik, indem sie berühmte Reden aus der Vergangenheit auswendig lernten. Auch die Poesie wurde ihnen beigebracht, indem sie ganze Gedichte auswendig lernten. Diese Griechen müssen ein gutes Gedächtnis gehabt haben!

Griechische Mädchen wurden nicht in denselben Fächern unterrichtet wie Jungen. Normalerweise wurden sie im Lesen und Schreiben unterrichtet, aber nicht in anderen Fächern. Stattdessen wurden ihnen Fähigkeiten beigebracht, die ihnen helfen sollten, gute Hausfrauen zu sein. Sie lernten zu kochen, zu nähen und für Kinder zu sorgen. Wie die Jungen erhielten auch die Mädchen manchmal eine andere Ausbildung, je nachdem, wo sie lebten. In Sparta wurden sogar Mädchen mit leichten militärischen Aufgaben betraut. Außerdem wurde von ihnen erwartet, dass sie viel Sport trieben, damit sie gesunde Kinder bekamen, die in der Armee dienen konnten. In Sparta erhielten die Mädchen in der Regel mehr Bildung als in Athen. Aber es handelte sich fast ausschließlich um körperliches Training. (Keine Bücher! Keine Hausaufgaben! Nur Bewegung!)

Es gab zwei Arten von Bildung in Griechenland:

  • Formelle Bildung: Sie fand in einer Schule statt oder wurde von einem Privatlehrer vermittelt. (Der Privatlehrer von Alexander dem Großen war Aristoteles!)
  • Informell: Dies geschah gewöhnlich zu Hause, durch einen unbezahlten Lehrer, manchmal einen Sklaven.

Formelle Bildung war gewöhnlich nur für die Söhne reicher griechischer Familien. Frauen, Sklaven und die Kinder armer Familien erhielten keine formale Bildung.

Griechen liebten es zu lernen, aber sie wollten auch ihre Persönlichkeit und ihren Körper entwickeln. Sie glaubten, dass Bildung einen zu einem besseren Menschen machen sollte. Jungen Kindern wurde Moral beigebracht, damit sie gute Menschen werden konnten. Die griechische Erziehung lehrte auch, dass Bewegung wichtig war. Die letzten Jahre seiner Ausbildung verbrachte ein Junge normalerweise in der Turnhalle. In der Turnhalle wurde an der Perfektionierung des Aussehens und der Gesundheit gearbeitet. Dieses Training bereitete die jungen Männer auch auf den Krieg vor.

Während ihrer gesamten Ausbildung studierten die Griechen Musik und Tanz. Sie genossen Musik und glaubten, dass sie das Leben angenehmer machte. Für gebildete Griechen war es üblich, mehrere Instrumente zu spielen.

Die Griechen liebten auch die Philosophie. Aber sei froh, dass du im alten Griechenland kein Philosoph warst. Die Griechen glaubten, dass Philosophen nicht alles gelernt hatten, was sie wissen mussten, bis sie fünfunddreißig waren!

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